Herzlich Willkommen

auf den Seiten der Caritas Wohn- und Werkstätten Niederrhein.

Liebe Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen,

sehr geehrte Angehörige und gesetzlich bestellte Betreuer,

genauso wie Sie verfolgen natürlich auch wir aufmerksam und mit Sorge die weitere Entwicklung der Coronavirus-Pandemie.Dazu erreichen uns alle ständig neue Informationen, und derzeit wird auch in Deutschland das ganze öffentliche, private und berufliche Umfeld immer weiter heruntergefahren, mit dem Ziel, möglichst viele Kontakte zu vermeiden und dadurch die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen.

Wir hatten bereits sehr früh umfangreiche Hygieneregeln eingeführt und seit Montag dieser Woche die sozialen Kontaktmöglichkeiten innerhalb der Werkstatt drastisch eingeschränkt, in dem sich z. B. auch in den Pausen und beim Essen alle mit Abstand nur in ihren Gruppen aufgehalten waren. Eine Schließung der Werkstatt war uns aber ohne eine behördliche Anordnung nicht möglich.

Gestern Abend, also am 17.03.2020 gegen 21:00 Uhr, erreichte uns dann ein Erlass des zuständigen NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Dieser Erlass war gültig am Mittwoch, 18.03.2020, und wir mussten ihn sofort umsetzen.

Danach dürfen Menschen mit Behinderung ab Mittwoch, 18.03.2020 grundsätzlich nicht mehr in der Werkstatt und auch auf Außenarbeitsplätzen betreut werden.

Das Betretungsverbot und damit Betreuungsverbot gilt bis einschließlich 19.04.2020.

Daraufhin haben wir noch am Abend bzw. in der Nacht und dann weiter am frühen Morgen versucht, möglichst viele beschäftigte Mitarbeiter und ihre Angehörigen telefonisch darüber zu informieren. Die Buslinien haben wir aber trotzdem morgens früh normal fahren lassen. So konnten die Busfahrer einerseits an den Abholstellen über den Erlass informieren, andererseits aber beschäftigte Mitarbeiter trotzdem mitnehmen, deren Betreuung so schnell privat nicht zu sichern war.

Für das Betretungs- und Betreuungsverbot gibt es aber auch Ausnahmen.

Wenn Sie als die privat betreuenden Angehörigen unserer beschäftigten Mitarbeiter selber als sogenannte Schlüsselpersonen in der Medizin, in der Pflege, bei der Polizei oder Feuerwehr oder z. B. in der Lebensmittelversorgung arbeiten, dann dürfen wir diese beschäftigten Mitarbeiter weiter betreuen und werden dies natürlich auch gerne machen. In diesem Fall brauchen wir einen schriftlichen Nachweis Ihres Arbeitgebers. Bitte setzen Sie sich in diesem Fall mit den Sozialen Diensten in Verbindung.

Eine weitere Ausnahme kann es geben, wenn die pflegerische oder soziale Betreuung unserer beschäftigten Mitarbeiter für den Zeitraum der sonst üblichen Werkstattzeit nicht sichergestellt werden kann oder wenn ein intensiver und persönlicher Betreuungsbedarf vorhanden ist, dem im häuslichen Rahmen nicht entsprochen werden kann. Hier sind allerdings die rechtlichen Hürden relativ hoch. Wenn Sie hier einen Bedarf sehen, setzen Sie sich bitte auch telefonisch mit unseren Sozialen Diensten in Verbindung.

Häufig ist uns heute die Frage gestellt worden, ob das Entgelt weitergezahlt wird. Wir können Ihnen bereits jetzt bestätigen, dass wir für den Monat März komplett das Entgelt im Arbeitsbereich wie üblich bezahlen werden. Im Augenblick gehen wir auch davon aus, dass dies für den Monat April so sein wird, dies können wir aber derzeit leider noch nicht bestätigen. Hier warten wir noch auf Informationen und Entscheidungen von Behörden und Kostenträgern.

Eine weitere Frage ist die, ob die beschäftigten Mitarbeiter für die Zeit der angeordneten Schließung der Werkstätten Urlaub nehmen müssen. Auch diese Frage können wir Ihnen leider heute noch nicht abschließend beantworten. Auch hier müssen wir zunächst Entscheidungen und Informationen der Behörden und Kostenträger abwarten. Sobald wir dazu eine Antwort haben, werden wir Sie darüber auf unserer Homepage an dieser Stelle und über unsere Facebook-Seite informieren.

Sollten sich weitere wichtige Informationen ergeben, werden wir Sie auch wieder direkt anschreiben. Im Augenblick planen wir, Sie auf jeden Fall am 14.04.2020 mit einem Brief über die weitere Entwicklung zu informieren.

Natürlich ist die gesamte Situation für uns alle, vor allem aber auch für Sie als beschäftigte Mitarbeiter unserer Werkstätten und deren Angehörige, sehr schwierig.

Wir sind aber davon überzeugt zusammen mit allen Fachleuten und Behörden, dass es jetzt darum geht, den Anweisungen der Behörden zu folgen und möglichst viele soziale Kontakte zu vermeiden.

Wir grüßen Sie herzlich und hoffen, dass wir alle gut und sicher durch diese Coronavirus-Krise kommen werden.

Ihre CWWN-Geschäftsführung

Wolfram Teschner                 Arnd Lattenkamp

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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