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Moers, 30.06.2020

Aktuelle Regelungen für Kontakte in den Besonderen Wohnformen
und anbieterverantworteten Wohngemeinschaften der CWWN

Liebe Angehörigen, gesetzlich bestellte Betreuer, Freunde, Dienstleister und ehrenamtlich Tätige in unserer Besonderen Wohnformen,

wie Sie durch die Presse verfolgen können, ändern sich die Vorgaben über den Umgang mit Kontakten in der Öffentlichkeit und auch in unseren Besonderen Wohnformen stetig. An dieser Stelle möchten wir Ihnen einen Überblick über die derzeit aktuellen Regelungen in Besonderen Wohnformen und anbieterverantworteten Wohngemeinschaften geben. Wir werden die Regelungen immer den aktuellen Erfordernissen und Auflagen anpassen, damit wir dem Schutz der uns anvertrauten Menschen pflichtgemäß nachkommen können.

Einkäufe durch Bewohner*innen

  • Bewohner*innen dürfen das Haus für Einkäufe, Spaziergänge und Besuche   jederzeit verlassen
  • Bewohner*innen werden auf allgemeine Hygienemaßnahmen (MNS, Mindestabstand etc.) hingewiesen.
  • bei Bewohner*innen, bei denen davon auszugehen ist, dass sie Kontakte zu Mitmenschen aktiv suchen, sollte nach Möglichkeit eine Begleitung erfolgen.

Besuche in den Besonderen Wohnformen/ anbieterverantworteten Wohngemeinschaften

  • Jede/r Bewohner*in kann von 2 Personen gleichzeitig Besuch empfangen.
  • Besuche finden nach Möglichkeit in einem externen Raum der Besonderen Wohnform statt, sind jedoch unter Wahrung der Mindestabstände auch im Zimmer des Bewohners möglich (in den anbieterverantworteten Wohngemeinschaften finden die Besuche ausschließlich im Zimmer statt). Besuche in den Gemeinschaftsflächen sind derzeit, wegen der Kontaktbeschränkung, nicht möglich.
  • Besucher*innen sollten vorher telefonisch einen Termin vereinbaren.
  • Besuchszeiten werden möglichst an die Bedürfnisse der Bewohner*innen und Besucher*innen angepasst und finden in der Regel zwischen 9.00 Uhr - 20.00 Uhr statt.
  • Zu diesem Termin werden die Besucher*innen vor der Besonderen Wohnform/der Wohngemeinschaft von einem Mitarbeiter*in in Empfang genommen und bekommen einen Mund-    Nasen-Schutz ausgehändigt.
  • Der Mitarbeiter*in bittet den Besuch, sich die Hände zu waschen, anschließend zu desinfizieren und begleitet den Besucher*in zum entsprechenden Raum.
  • Der Besucher*in füllt ein Formblatt (Symptom-Screening) aus und unterschreibt die „Einweisung in die Hygieneregeln“.
  • Wenn der Mitarbeiter*in augenscheinlich keine Symptome festgestellt hat und die Desinfektions- und Hygienemaßnahmen durchgeführt wurden, kommt der Bewohner*in hinzu.
  • Am Ende der vereinbarten Besuchszeit bittet der Mitarbeiter*in den Besuch, sich erneut die Hände zu desinfizieren. Danach begleitet er/sie den Besucher*in wieder vor die Besondere Wohnform/ Wohngemeinschaft, wo er sie/ihn bittet, den Mund-Nasen-Schutz in den vorbereiteten geschlossenen Behälter zu entsorgen. Dabei vermeidet er jeglichen Kontakt zu anderen Bewohner*innen.
  • Nach dem Besuch werden Tische, Stuhllehnen und Türklinken desinfiziert und der Raum gut gelüftet.
  • Eine Anwesenheit des Mitarbeiters während des gesamten Besuches ist nicht notwendig.
  • Die Besuchsrechte gelten nicht für Reiserückkehrer aus dem Ausland oder aus inländischen Gebieten, falls diese als besonders betroffene Gebiete ausgewiesen sind, innerhalb von 14 Tagen nach dem Aufenthalt im Ausland bzw. dem besonders betroffenen Gebiet in Deutschland.
  • Besuche unterbleiben, wenn und soweit in der Einrichtung bei Bewohnern oder Beschäftigten eine COVID-19-Infektion festgestellt wurde.

Rückkehrer von Besuchen incl. Übernachtungen außerhalb der Besonderen Wohnform (WE-Besuchern, z. B. bei Angehörigen)

  • Der/ die Bewohner*in darf die Besondere Wohnform auch über Nacht verlassen.
  • Bei Rückkehr erfolgt ein Kurz-Screening nach RKI durch die Mitarbeiter.
  • Es ist keine Quarantäne mehr erforderlich.

Rückkehrer aus dem Krankenhaus

  • Gemäß Corona-AV Eingliederung- und Sozialhilfe
  • Nach Vorliegen negativer Testung nach RKI und Bescheinigung des Arztes
  • Wiederaufnahme ohne Quarantäne

 Neuaufnahmen

  • Aufnahme nach negativer Testung und Bescheinigung des Arztes
  • Bewohnerscreening bei Einzug durch Mitarbeiter
  • Aufnahme in Besondere Wohnform ohne Quarantäneauflage

Spaziergänge/ Verlassen der Besonderen Wohnform in Begleitung von Besuchern

  • Der/Die Besucher*in füllt ein Besucher-Screening aus.
  • Er/Sie unterschreibt die Verpflichtung zur Wahrung des Mindestabstandes und trägt eine Mund-Nasen-Bedeckung während des Besuches.
  • Bei Rollstuhlfahrern muss auf Grund der unterschiedlichen Positionen (sitzend, schiebend), während der Mobilität auf den Mindestabstand verzichtet werden.

Die Hinweise des örtlichen Gesundheitsamtes werden tagesaktuell berücksichtigt. Dieses Konzept wird auf die jeweils aktuell geltenden Empfehlungen und Richtlinien des Robert-Koch-Instituts angepasst.

Wir freuen uns, Sie wieder regelmäßig begrüßen zu dürfen. Sollten Sie bei sich Krankheitssymptome feststellen, bitten wir Sie, im Sinne unserer Bewohner*innen, von einem Besuch abzusehen.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Wolfram Teschner                               gez. Barbara Telgen
Geschäftsführung                                          Bereichsleitung Wohnen und Freizeit

 

 

Moers, 25.05.2020

Informationen für die Werkstätten

Liebe beschäftigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Werkstätten,

sehr geehrte Angehörige und gesetzlich bestellte Betreuer,

seit dem 11. Mai 2020 sind bereits 450 beschäftigte Mitarbeiter in unsere Werkstätten zurückgekehrt und kommen jeden Morgen wie gewohnt zur Arbeit. Zu Beginn kamen jedoch viele beschäftigte Mitarbeiter mit Fragen und Sorgen:

Wie funktioniert das in der Werkstatt mit den neuen Hygiene- und Abstandsregeln?

Wer erklärt mir die neuen Abläufe bei der Ankunft oder beim Mittagessen?

Werde ich mich wohlfühlen? Wer hilft mir?

Inzwischen sind 14 Tage vergangen und wir können ganz deutlich sagen, dass sich die neuen Abläufe bei der Ankunft, beim Arbeiten, in den Pausen und beim Essen gut eingespielt haben.

Ja richtig – es hat sich vieles verändert und alle mussten erst lernen, die neuen Hygiene- und Abstandsregeln sowie die veränderten Abläufe in der Werkstatt zu verstehen und einzuhalten. Alle Gruppenleiter helfen dabei direkt ab der Ankunft morgens an der Werkstatt und erklären auch, wenn mal etwas vergessen wird.

Von Tag zu Tag kehren jetzt nach und nach weitere beschäftigte Mitarbeiter in die Werkstatt zurück. Da das Ministerium und die Kostenträger jedoch erwarten, dass bis Mitte Juni alle Beschäftigten wieder ihrer Arbeit nachgehen und in der Werkstatt betreut werden, müssen wir Ihnen auch mitteilen, dass das Prinzip der „Freiwilligkeit“ ab sofort nicht mehr gilt. Es ist ja auch nicht mehr notwendig, da sich mittlerweile alles gut eingespielt hat. Aber, nach wie vor gilt, kommen Sie bitte erst wieder in die Werkstatt, wenn ein Sozialer Dienst mit Ihnen Ihre Rückkehr telefonisch besprochen hat.

Wenn Sie allerdings aufgrund Ihrer gesundheitlichen Situation einer sogenannten Risikogruppe angehören, also zum Beispiel ein geschwächtes Immunsystem haben, eine Erkrankung der Leber bzw. Niere, eine Krebserkrankung, eine Erkrankung der Atemwege, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung oder eine nicht gut eingestellte Diabetes, sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt überlegen, ob Sie in die Werkstatt zurückkehren können. Bitte weisen Sie Ihren Arzt auch darauf hin, dass natürlich in den Werkstätten auch die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden und überwiegend eine Mund-Nasen-Abdeckung getragen wird. Wenn Sie aus diesen Gründen im Augenblick nicht in die Werkstatt zurückkehren können, müssen Sie uns jedoch eine entsprechende ärztliche Bescheinigung vorlegen. 

Einige Dinge sind bereits jetzt wichtig für Sie zu wissen:

  • Sowohl für die An- und Abreise zur Werkstatt als auch für die meiste Zeit in der Werkstatt gilt eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Diese Masken werden Ihnen von den CWN gestellt, können 2 – 3 Mal pro Tag gewechselt werden und werden auch in der Werkstatt für Sie gewaschen. Wenn dies für Sie aus krankheits- oder behinderungsbedingten Gründen schwierig sein könnte, sprechen Sie bitte vorher einen Sozialen Dienst an.
  • Ganz wichtig ist die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln. Über diese werden unsere Gruppenleiter Sie immer wieder informieren und unterstützen, aber auch deren Einhaltung kontrollieren.
  • Niemand darf in die Werkstatt kommen, der einen fiebrigen grippalen Infekt hat oder Kontakt zu einer Person, die mit dem Corona-Virus infiziert ist.

Wir sind froh, dass die Werkstätten wieder geöffnet wurden und sich seit dem Neustart alles bereits recht gut eingespielt hat. Damit alle gleichermaßen informiert sind, erhalten diesen Brief auch alle beschäftigten Mitarbeiter, die bereits wieder in der Werkstatt arbeiten und betreut werden.

Wenn Sie Fragen zu diesem Brief haben, rufen Sie bitte die Sozialen Dienste an!

Wir freuen uns auf Sie und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

Ihre CWWN-Geschäftsführung

gez. W. Teschner                                          gez. A. Lattenkamp

 

Individuelles Kunsthandwerk aus Glas

Im Laden der W8ZIG gibt es immer wieder neue Glaskollektionen zu entdecken. Von der Tischdeko bis hin zu Gartensteckern. Die Metallwerkstatt bietet zudem Steelen aus Holz mit Metall oder Glas. Die Mitarbeiter beraten Sie gerne.

Laden W8ZIG

Transparenz ist uns wichtig

Deshalb haben wir uns der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen.

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