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auf den Seiten der Caritas Wohn- und Werkstätten Niederrhein.

Aktuell 

Moers, 26.11.2020

Liebe Bewohner und Klienten, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
sehr geehrte Angehörige und gesetzlich bestellte Betreuer,

nach den gestrigen Beschlüssen von Bund und Ländern wissen wir, worauf wir uns bis Ende des Jahres einstellen müssen. Weiterhin gilt, dass unsere gesellschaftliche Solidarität darüber entscheiden wird, ob es gelingt die weiterhin hohen Zahlen an mit Corona Infizierten zu senken, um damit die gesundheitliche Versorgung in den Krankenhäusern abzusichern.

Für die Einrichtungen der CWWN bedeutet dies, dass wir alle für den November festgesetzten Regeln, wie z. B. die Absage von Fortbildungen und fast aller Präsenzsitzungen, die Anwesenheit von in der Regel nur einer Person in kleinen Büros, die Anordnungen zum Lüften usw. bis Ende des Jahres weiter bestehen lassen. Daneben gilt es natürlich weiterhin, die bekannten Hygiene- und Abstandsregeln konsequent einzuhalten.

Sehr sicher gehen wir auch aufgrund der Äußerungen der Politik davon aus, dass die Bewohner unserer Besonderen Wohnformen und BeWo-Wohngemeinschaften über Weihnachten die von ihnen gewünschten Besuche bei Familienangehörigen durchführen können. Darüber sind wir gemeinsam mit den Bewohnern und Mitarbeitern sehr froh! Natürlich gilt auch für diese Besuche -wie für uns alle im privaten Bereich- dass man sich mit möglichst wenig Menschen trifft und auch dort immer Hygiene- und Abstandsregeln möglichst einhält.

In der letzten Woche hatten wir Ihnen bereits von den Arbeiten an unserer Konzeption für den Corona-Schnelltest berichtet. Zwei von drei Gesundheitsämtern haben diese Konzeption bereits genehmigt und wir befinden uns in den konkreten Vorbereitungen der Testungen. 120 angestellte Mitarbeiter, die eine pflegerische Fachausbildung haben, hatten sich aufgrund unserer Bitte freiwillig als Tester gemeldet. Ihnen allen ein herzliches Dankeschön, dass Sie diese zusätzliche und verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen wollen. Diese Mitarbeiter werden jetzt geschult und gleichzeitig beschaffen wir die notwendigen Materialien und planen die direkte Organisation. Der Aufwand für diese gesamten Vorbereitungen und für die Durchführung ist enorm und wird uns erheblich herausfordern. Trotzdem wollen wir diese Testungen durchführen. In der nächsten Woche werden wir daher alle gesetzlich bestellten Betreuer unserer Bewohner in den Besonderen Wohnformen sowie BeWo-Wohngemeinschaften und der beschäftigten Mitarbeiter der Werkstätten anschreiben und um eine grundsätzliche Erlaubnis zur Durchführung der Tests im Bedarfsfall bitten. Im konkreten Fall werden wir aus organisatorischen Gründen nicht genügend Zeit haben dann immer jeden einzelnen gesetzlich bestellten Betreuer zu kontaktieren und um eine Erlaubnis zur Testung zu bitten. Daher haben wir uns für diesen möglichen Weg einer generellen Zustimmung entschieden, der aber jederzeit von Ihnen als gesetzlich bestelltem Betreuer schriftlich widerrufen werden kann. An dieser Stelle müssen wir jedoch noch einmal darauf hinweisen, dass es keinen Anspruch auf die Durchführung der Schnelltests gibt, da wir diese als CWWN freiwillig durchführen. Gemäß unserer Test-Konzeption werden die Verantwortlichen innerhalb der CWWN jeweils entscheiden, wer wann getestet wird.

In der letzten Woche wurde uns die Infizierung von 2 BeWo-Mitarbeitern bekannt. Da bei beiden der letzte Kontakt zu Klienten vor der Infizierung war bzw. beim Kontakt ein ausreichender Abstand sowie alle Regeln eingehalten wurden, mussten wir niemand weiteren auf eine Kontaktliste setzen. In der Werkstatt Rheinhausen gab es 1 weiteren infizierten beschäftigten Mitarbeiter. Da dieser aber bereits 12 Tage nicht mehr in der Werkstatt war, hat das Gesundheitsamt entschieden, dass für niemand eine Quarantäne verhängt werden musste. Auch in der Moerser Werkstatt gab es 1 weiteren infizierten beschäftigten Mitarbeiter, der aber bei Bekanntwerden bereits 14 Tage nicht mehr in der Werkstatt war. Von daher mussten auch hier keine Kontaktpersonen ermittelt werden.

Zusammenfassend können wir Ihnen daher wiederum von einem sehr geringen Anfallsgeschehen in unseren Einrichtungen berichten und in dieser Woche sogar davon, dass keine Kontaktlisten erstellt bzw. Quarantäne ausgesprochen wurden.

Wie Sie wissen, sind die Gesundheitsämter derzeit angesichts der hohen Infektionszahlen sehr belastet. Von daher haben die meisten Kommunen -so auch der Kreis Wesel- eine Corona-Verfügung erlassen, aus der folgendes hervorgeht:

Nach einem positiven Corona-Testergebnis muss der Betroffene für 10 Tage in Quarantäne. Bei Vorliegen von Krankheitssymptomen verlängert sich die Quarantäne, bis die Symptome über einen nicht unterbrochenen Zeitraum von 48 Stunden nicht mehr vorliegen. Kontaktpersonen eines Infizierten müssen insgesamt 14 Tage in Quarantäne und auch für sie gilt, dass sich die Quarantäne verlängert, wenn nicht am Ende eine Symptomfreiheit von 48 Stunden vorliegt. Diese Quarantäneregeln gelten auch, wenn das Gesundheitsamt nicht Kontakt zu den Betroffenen aufnimmt. Daher haben wir uns in den CWWN dazu entschieden, die Betroffenen -sowohl Infizierte als auch deren Kontaktpersonen gemäß Kategorie 1 nach RKI- darüber jeweils zu unterrichten.

Soweit unsere Informationen aus dieser Woche. Trotz oder gerade aufgrund der Belastungen durch die Corona-Pandemie wünschen wir Ihnen ein schönes Wochenende und einen guten 1. Advent. Bleiben Sie gesund!

Viele Grüße
Wolfram Teschner               Arnd Lattenkamp
Geschäftsführung

 

Moers, 20.11.2020

Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter,
sehr geehrte Angehörige und gesetzlich bestellte Betreuer,

wiederum ist eine Woche vergangen und wir möchten Sie wie üblich über den neusten Stand der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Caritas Wohn- und Werkstätten Niederrhein informieren.
Seit dem 12.11.2020 haben wir von insgesamt vier beschäftigten Mitarbeitern unserer Werkstätten erfahren, dass sie positiv auf Corona getestet wurden. Zwei von ihnen arbeiten auf einem betriebsintegriert ausgelagerten Arbeitsplatz und zwei in der Werkstatt Moers. Bei zwei Personen musste keine Kontaktliste erstellt werden, das bedeutet, dass niemand zu ihnen einen Kontakt hatte mit weniger als 1,5 Meter Abstand und mit einer zeitlichen Länge von mehr als 15 Minuten. Bei den beiden anderen Personen stehen eine bzw. vier Personen auf den Kontaktlisten, wobei die Quarantäne der meisten voraussichtlich bereits am 23.11.2020 beendet sein wird, da das zugrundeliegende Infektionsgeschehen bereits in der letzten Woche verursacht wurde.

Wir sind sehr froh, dass aufgrund unseres Hygiene- und Abstandkonzeptes wiederum keine oder nur wenige Personen auf den Kontaktlisten stehen. Vor allem jedoch freuen wir uns, dass -wie in den vergangenen Wochen- auch in dieser Woche zu berichten ist, dass die Infizierten keine oder nur sehr geringe Symptome haben und niemand im Krankenhaus behandelt werden muss. Allen Betroffenen wünschen wir alles Gute und eine schnelle Genesung sowie Rückkehr in die Werkstatt.

Die Arbeit an unserer Konzeption für den Covid-19-Schnelltest ist abgeschlossen, sodass diese den Gesundheitsämtern zur Genehmigung vorgelegt wurde. In der nächsten Woche beginnen wir damit, angestellte Mitarbeiter mit einer pflegerischen Ausbildung durch unsere Betriebsärztin schulen zu lassen, damit sie zukünftig die Tests durchführen können. Ab Mitte Dezember werden wir dann voraussichtlich bei unklarer Symptomlage oder wenn die Gesundheitsämter bei den Kontaktpersonen keine PCR-Tests durchführen, diese Schnelltests anbieten. Außerdem werden wir im Einzelfall Mitbewohner, beschäftigte Kollegen aus der gleichen Arbeitsgruppe sowie angestellte Mitarbeiter testen, wenn sie zwar nicht auf den Kontaktlisten für die Gesundheitsämter stehen, trotzdem aber einen gewissen Kontakt zu den Infizierten hatten. Wir weisen jedoch bereits heute darauf hin, dass wir als CWWN nicht verpflichtet sind, diese Tests durchzuführen, daher auch kein Anspruch darauf besteht. Wir wollen -soweit dies uns möglich ist- Schnelltests durchführen, um dadurch möglichst schneller zur Beruhigung aller beim Auftreten einer Infizierung beizutragen und gleichzeitig schnell Erkenntnisse zu bekommen, ob sich ggf. weitere Personen angesteckt haben könnten. Uns allen muss jedoch klar sein, dass diese Schnelltests keine hundertprozentige Sicherheit haben.

Daher bleibt es dabei:
Wir alle können am meisten dazu beitragen, dass sich das Coronavirus weniger schnell ausbreitet, in dem wir Abstand halten, die Hygieneregeln beachten, möglichst wenig Kontakte auch im privaten Bereich haben und regelmäßig lüften.

Machen Sie alle dabei mit!

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende, grüßen Sie herzlich und hoffen, dass Sie gesund bleiben.

Viele Grüße

Wolfram Teschner               Arnd Lattenkamp
                       Geschäftsführung

Moers, 12.11.2020

Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter, sehr geehrte Angehörige und Gesetzlich bestellte Betreuer,

auch zum Ende dieser Woche melden wir uns über unsere Homepage und Facebook, um Sie über den neuesten Stand der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die CWWN zu informieren.

Innerhalb der letzten 7 Tage sind uns 4 weitere Corona infizierte Mitarbeiter bekanntgeworden. Zwei von ihnen -ein beschäftigter Mitarbeiter aus der Werkstatt Rheinhausen und eine angestellte Mitarbeiterin aus dem Bereich Ambulante Dienste- hatten jedoch aufgrund vorherigem Urlaub bzw. Erkrankung bereits viele Tage keine beruflichen oder privaten Kontakte zu beschäftigten und angestellten Mitarbeitern der CWWN, so dass keine Kontaktlisten von uns zu erstellen waren. Eine weitere beschäftigte Mitarbeiterin aus der Werkstatt Rheinhausen ist mit noch anhaltenden Erkältungssymptomen aufgrund ihrer Corona-Infizierung derzeit noch Zuhause in Quarantäne, während ihre 3 Kontaktpersonen bereits wieder in die Werkstatt kommen dürfen. In der Werkstatt Rheinberg ist 1 beschäftigte Mitarbeiterin positiv getestet worden. Hier sind vorsorglich 5 weitere Beschäftigte in Quarantäne gegangen, weil sie im Zubringerbus in der Nähe gesessen haben. Soweit uns bekannt ist, zeigt aber niemand von diesen 5 Personen Symptome. Von den 3 Infizierten hat 1 Person deutliche Symptome, die jedoch Zuhause behandelt werden können, die beiden übrigen haben keine bzw. kaum Symptome.

An dieser Stelle wünschen wir allen gute Besserung und alles Gute.

Von den infizierten Mitarbeitern aus den vergangenen Wochen und deren Kontaktpersonen sind die meisten mittlerweile nicht mehr in Quarantäne, sondern bereits an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt. Schön zu berichten ist vor allem, dass wir derzeit keinen Bewohner unserer Besonderen Wohnformen haben, der sich in Quarantäne befindet.

Intensiv beschäftigen wir uns derzeit -wie viele Einrichtungen der Eingliederungs- und Altenhilfe- mit den sogenannten „Antigen-Schnelltests“. Neben der Erstellung einer vorgeschriebenen Konzeption, dem Antragsverfahren bei den Gesundheitsämtern, den Vorbereitungen zur Schulung von Mitarbeitern, die diese Tests durchführen, konnten wir bereits erfolgreich eine auf jeden Fall ausreichende Menge von Tests für die Monate Dezember und Januar bestellen. Wenn alles planmäßig und schnell verläuft, werden wir wahrscheinlich im Dezember mit der Anwendung der Schnelltests beginnen können. Diese werden wir schwerpunktmäßig anwenden können bei unklarer Symptom-Lage, das heißt, insbesondere zur Abgrenzung von grippalen Infekten. Weiterhin planen wir zukünftig, Mitbewohner bzw. Mitarbeiter aus den gleichen Arbeitsgruppen, die zwar nicht Kontaktpersonen waren und damit von den Gesundheitsämtern nicht getestet werden oder in Quarantäne geschickt werden, vorsorglich auch zu testen. Damit wir diese Tests aber überhaupt durchführen können und dies im Bedarfsfall sehr schnell machen dürfen, brauchen wir jeweils die Zustimmung der Gesetzlich bestellten Betreuer. Daher werden wir alle Gesetzlich bestellten Betreuer unserer Bewohner, beschäftigten Mitarbeiter bzw. Klienten bereits in etwa einer Woche anschreiben und um eine grundsätzliche Zustimmung zur Durchführung dieser Schnelltests bitten, wenn ein Bedarfsfall oder eine unklare Symptom-Lage auftritt. Da nach Meinung aller Fachleute diese Schnelltests bei korrekter Anwendung völlig ungefährlich sind, empfehlen wir Ihnen bereits jetzt, uns diese Erlaubnis zu erteilen. Über weitere Einzelheiten zu den Schnelltests werden wir Sie aber in Kürze ausführlich informieren.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle für die vielen positiven Rückmeldungen durch E-Mails, Telefonate oder auch Eintragungen auf Facebook, mit denen Sie Ihre Zufriedenheit mit unserer Informationsweitergabe ausdrücken.

Wir wünschen Ihnen schon jetzt ein schönes Wochenende, alles Gute und bleiben Sie natürlich gesund!

Mit freundlichen Grüßen
Wolfram Teschner               Arnd Lattenkamp
Geschäftsführung

 

Moers, 05.11.2020

Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter,
sehr geehrte Angehörige und Gesetzlich bestellte Betreuer,

wie in unserem Schreiben vom 30.10.2020 angekündigt, melden wir uns heute, um Ihnen eine aktuelle Sicht über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Caritas Wohn- und Werkstätten Niederrhein darzustellen.

Seit der letzten Woche gibt es nur einen weiteren mit COVID 19 infizierten Mitarbeiter. Es ist ein beschäftigter Mitarbeiter aus der Werkstatt Moers. Auf seiner Kontaktliste, die wir nach den Vorgaben der zuständigen Gesundheitsämter und nach den Empfehlungen des RKI erstellen, stehen 2 weitere beschäftigte Mitarbeiter, weil sie weniger als 1,50 Meter Abstand bzw. länger als 15 Minuten mit ihm im Zubringerbus gesessen hatten. Alle 3 Personen sind natürlich sofort in Quarantäne gegangen. Nach unserer Information zeigt derzeit keiner von ihnen Symptome. Einer der 3 lebt in einer unserer Besonderen Wohnformen und verbringt seine Quarantäne in unserer Einrichtung Farbwechsel, direkt auf dem Gelände von St. Bernardin, wo wir mit Einzelzimmern und eigenem innenliegenden Bad sehr gute Voraussetzungen für eine Quarantäne haben.

Von den infizierten angestellten und beschäftigen Mitarbeitern, über die wir in unserem letzten Brief am 30.10.2020 berichtet haben, haben -bis auf eine Ausnahme- alle nur ganz leichte oder gar keine Symptome gezeigt. Eine Mitarbeiterin zeigte deutlichere Symptome, die jedoch Zuhause behandelt werden konnten und mittlerweile nach unserem Informationsstand sehr stark zurückgegangen sind. Soweit uns bekannt ist, hat sich in den letzten 7 Tagen niemand von unseren angestellten oder beschäftigten Mitarbeiter bzw. Bewohnern bei ihnen oder ihren Kontaktpersonen weiter angesteckt. Einige haben auch bereits ihre Quarantäne beendet. Bei den anderen endet diese in den nächsten Tagen.

In den Medien wird derzeit auch viel von den „Schnelltests“ berichtet. Diese werden beginnend mit der nächsten Woche verbindlich in Altenhilfe-Einrichtungen eingeführt. Auch wir beschäftigen uns in den CWWN mit dieser Fragestellung. Derzeit sind jedoch bezogen auf die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung durch die Politik und die Behörden noch viele Fragen zu klären. Wir hoffen jedoch sehr, und bereiten uns entsprechend darauf vor, dass in den Einrichtungen der CWWN bei Verdachtsfällen bzw. Symptomen, die auf eine COVID-19-Infizierung hindeuten können, wir auch selbst zukünftig diese Schnelltests durchführen können.

Sehr viele beschäftigte Mitarbeiter der Werkstätten und auch Bewohner unserer Besonderen Wohnformen sind froh, dass sie wieder täglich zur Arbeit gehen können. Besonders wichtig ist natürlich, den Bewohnern, dass sie weiterhin in ihren Zimmern Besuch empfangen können und ihre Angehörigen z. B. über das Wochenende Zuhause besuchen können.

Die Einhaltung der üblichen Hygiene- und Abstandsregeln, das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen und das Vermeiden von derzeit nicht unbedingt notwendigen Kontakten ist für uns alle weiterhin sehr wichtig. In allen Einrichtungen der CWWN achten wir hierauf sehr genau und sensibilisieren uns dafür immer wieder gegenseitig. Wir glauben, dass unsere gesamtgesellschaftliche Solidarität darüber entscheiden wird, ob im Laufe des Novembers die Anzahl der mit COVID 19 Neuinfizierten zurückgehen wird und wir damit alle einen Beitrag leisten, um unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten.

In diesem Sinne grüßen wir Sie alle ganz herzlich, wünschen Ihnen alles Gute und vor allem natürlich, dass Sie gesund bleiben.
Viele Grüße

Wolfram Teschner               Arnd Lattenkamp
Geschäftsführung

 

Moers, 03.11.2020

Aktuelle Regelungen für Kontakte in den Besonderen Wohnformen und anbieterverantworteten BeWo-Wohngemeinschaften der CWWN

Liebe Angehörige, Gesetzlich bestellte Betreuer, Freunde, Dienstleister und ehrenamtlich Tätige in unseren Besonderen Wohnformen,

an dieser Stelle möchten wir Ihnen einen Überblick über die derzeit aktuellen Regelungen in Besonderen Wohnformen und anbieterverantworteten Wohngemeinschaften geben. Wir werden die Regelungen immer den aktuellen Erfordernissen und Auflagen anpassen, damit wir dem Schutz der uns anvertrauten Menschen pflichtgemäß nachkommen können.

Bewohner*innen

  • Bewohner*innen dürfen das Haus für Einkäufe, Spaziergänge und Besuche jederzeit verlassen und sich uneingeschränkt, unter den gegebenen Hygiene- und Abstandsregeln, auch außerhalb der Besonderen Wohnform bewegen.

Besuche in den Besonderen Wohnformen / anbieterverantworteten BeWo- Wohngemeinschaften

  • Jede/r Bewohner*in kann Besuch empfangen.
  • Besuche finden nach Möglichkeit in einem externen Raum der Besonderen Wohnform statt, sind jedoch unter Wahrung der Mindestabstände auch im Zimmer des Bewohners möglich (in den anbieterverantworteten BeWo-Wohngemeinschaften finden die Besuche ausschließlich im Zimmer statt).
  • Besuche in den Gemeinschaftsräumen (Teeküchen) sind derzeit, wegen der Kontaktbeschränkung, nicht möglich.
  • Besucher*innen müssen sich bei den Mitarbeitern anmelden, bekommen ggf. einen Mund-Nasen-Bedeckung ausgehändigt und werden gebeten, sich die Hände zu waschen und zu desinfizieren.
  • Sie müssen ein Formblatt (Symptom-Screening) ausfüllen und unterschreiben die „Einweisung in die Hygieneregeln“. Dieses Formblatt wird zur Nachverfolgung vier Wochen aufbewahrt und danach datensicher vernichtet.
  • Wenn ein Mitarbeiter Symptome feststellt hat er das Recht, den Zugang zur Besonderen Wohnform/anbieterverantworteten BeWo-Wohngemeinschaft zu untersagen.
  • Die Besuchsrechte gelten nicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten des Auslands innerhalb von 14 Tagen nach dem Aufenthalt im Ausland.
  • Besuche unterbleiben, wenn und soweit in der Einrichtung bei Bewohnern oder Mitarbeitern eine COVID-19-Infektion festgestellt wurde.

Rückkehrer von Besuchen inkl. Übernachtungen außerhalb der Besonderen Wohnformen (Wochenend-Besuche, z. B. bei Angehörigen)

  • Der/die Bewohner*in darf die Besondere Wohnform auch über Nacht verlassen.
  • Bei Rückkehr erfolgt ein Kurz-Screening nach RKI durch die Mitarbeiter.
  • Es ist keine Quarantäne erforderlich.

Rückkehrer aus dem Krankenhaus

  • gemäß Corona-Allgemeinverfügung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (CoronaAVEGHSozH) für die Eingliederungs- und Sozialhilfe
  • Nach Vorliegen negativer Testung gemäß RKI und Bescheinigung des Krankenhauses/Arztes erfolgt Wiederaufnahme ohne Quarantäne

 Neuaufnahmen

  • Aufnahme nach negativer Testung und Bescheinigung des Arztes
  • Bewohner-Screening bei Einzug durch Mitarbeiter
  • Aufnahme in Besondere Wohnform ohne Quarantäneauflage

Die Hinweise des örtlichen Gesundheitsamtes werden tagesaktuell berücksichtigt. Dieses Konzept wird auf die jeweils aktuell geltenden Empfehlungen und Richtlinien des Robert-Koch-Instituts angepasst.

Wir freuen uns, Sie wieder regelmäßig begrüßen zu dürfen. Sollten Sie bei sich Krankheitssymptome feststellen, bitten wir Sie, im Sinne unserer Bewohner*innen, von einem Besuch abzusehen.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Wolfram Teschner                 gez. Barbara Telgen
Geschäftsführung                            Geschäftsbereichsleitung Soziale Teilhabe

Moers, 30.10.2020

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
sehr geehrte Angehörige und Gesetzlich bestellte Betreuer,

wir alle betrachten die exponentiell ansteigenden Zahlen der Corona-Infizierten in Deutschland, Europa und der Welt mit Sorge. Die politischen Beschlüsse dieser Woche sollten uns alle motivieren -so schwer dies auch im Einzelfall oft sein kann- nicht nur die bekannten Hygiene- und Abstandsregeln konsequent zu beachten, sondern auch alle derzeit nicht nötigen Kontakte im beruflichen und privaten Umfeld zu vermeiden. Unsere gesamtgesellschaftliche Solidarität wird letztendlich darüber entscheiden, wie wir durch den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie kommen werden.

Wir möchten Ihnen noch einmal versichern, dass wir in den Einrichtungen und Diensten der Caritas Wohn- und Werkstätten Niederrhein wirklich alles versuchen, um einerseits Hygiene- und Abstandsregeln sowie Lüften permanent umzusetzen und andererseits den bei uns lebenden, arbeitenden oder die Dienste nutzenden Menschen mit Behinderung in einer guten Atmosphäre ihr Recht auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

Obwohl wir auch von den Gesundheitsämtern immer wieder bescheinigt bekommen haben, dass wir die neuen Regeln wirklich gut umsetzen, macht natürlich die steigende Zahl der Corona-Infizierten auch nicht vor den Türen unserer Einrichtungen Halt. So haben wir aktuell leider auch wieder einige wenige Covid-19-Fälle:

  • In der Werkstatt Rheinhausen hat sich 1 Gruppenleiter im privaten Bereich angesteckt. Nach intensiver Recherche und Befragung sowie Rücksprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt musste aber kein beschäftigter oder angestellter Mitarbeiter auf seine Kontaktliste gesetzt werden.
  • 1 beschäftigter Mitarbeiter hat sich offensichtlich im Krankenhaus angesteckt und im privaten Bereich in einer Ansteckungskette 2 weitere beschäftigte Mitarbeiter infiziert, von denen dann 1 wahrscheinlich 1 Gruppenleiterin in der Werkstatt Rheinhausen angesteckt hat. Auf ihrer Kontaktliste bezogen auf die Werkstatt stehen 1 weitere  Gruppenleiterin und 2 beschäftigte Mitarbeiter, die derzeit in Quarantäne sind.
  • 1 beschäftigter Mitarbeiter auf einem Außenarbeitsplatz in Moers ist ebenfalls positiv getestet worden. Bezogen auf die Werkstatt steht aber kein beschäftigter oder angestellter Mitarbeiter auf der Kontaktliste.
  • 1 beschäftigte Mitarbeiterin aus der Werkstatt Moers hatte sich bereits vorletzte Woche infiziert. Auf ihrer Kontaktliste standen 3 Mitarbeiter, deren Quarantäne aber bereits ohne eine Infizierung abgelaufen ist, so dass alle 3 wieder in der Werkstatt sind.
  • 1 Bewohnerin einer unserer Besonderen Wohnformen hat sich während eines Krankenhausaufenthaltes bei einer Mitpatientin angesteckt. Sie verbleibt in Quarantäne im Krankenhaus und wird erst danach wieder in die Besondere Wohnform zurückkehren. Es gab keinerlei Kontakte zu Bewohnern oder Mitarbeitern, so dass es dort keine Kontaktliste gibt.
  • 1 weitere Mitarbeiterin im Hausdienst einer Besonderen Wohnform wurde ebenfalls positiv getestet. Auf ihrer Kontaktliste steht kein Bewohner oder Mitarbeiter.

Soweit wir derzeit informiert sind, hat von den aufgezählten Personen nur eine deutliche Krankheitssymptome, die aber Zuhause behandelt werden können. Alle anderen haben keine oder nur sehr leichte Verläufe. Wir wünschen allen Betroffenen gute Besserung, eine schnelle Genesung und alles Gute!

  • Die Gruppenangebote unseres Familienunterstützenden Dienstes (FuD) sowie von BeWo Action stellen wir bis Ende November komplett ein, und auch Angebote, wie Schwimmen, Kegeln, Fußballtraining usw. müssen bis auf eine gruppeninterne und sehr begrenzte Ausnahme aufgrund der für uns alle geltenden Coronaschutzverordnung bis mindestens Ende November ausfallen.

Alle anderen Dienste und Angebote im Bereich Werkstatt, Besondere Wohnformen, BeWo, Pflegedienst, Integrationshilfen und Farbwechsel laufen -natürlich unter Einhaltung der Hygienekonzepte- weiter.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Sie derzeit nicht mehr täglich mit neuen Informationsbriefen auf Facebook oder unserer Homepage über die Corona-Situation in den CWWN unterrichten können. Die Gründe liegen in dem sich derzeit sehr schnell und dynamisch entwickelnden Geschehen, aber auch darin, dass tägliche Informationsbriefe eine Flut von zu vielen, kleinteiligen Informationen auslösen würden. Sie können aber sicher sein, dass immer alle in direktem Kontakt zu einem Infektionsgeschehen stehende beschäftigte Mitarbeiter, Bewohner, Klienten und deren Angehörige bzw. Gesetzlich bestellte Betreuer sofort informiert werden. Wir planen für die nächste Zeit Sie über Facebook und unsere Homepage ein- bis zweimal pro Woche über das aktuelle Geschehen zu informieren.

Trotz der derzeitigen schwierigen Entwicklung dürfen und brauchen wir nicht in Panik verfallen. Gemeinsam tun wir alles, was möglich ist. Bei mehreren Kontakten mit Gesundheitsämtern wurde uns immer wieder die Wirksamkeit unseres Hygienekonzeptes bestätigt. Daher stehen oft nur wenige und zum Teil gar keine Personen auf den verschiedenen Kontaktlisten von Infizierten.

Für die nächsten Tage und Wochen wünschen wir Ihnen viel Kraft und Zuversicht für die vor uns liegende Zeit im privaten und beruflichen Kontext. Bleiben Sie gesund!

Viele Grüße
Wolfram Teschner                Arnd Lattenkamp
Geschäftsführung           

 

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