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auf den Seiten der Caritas Wohn- und Werkstätten Niederrhein.

 

Moers, 25.05.2020

Informationen für die Werkstätten

Liebe beschäftigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Werkstätten,

sehr geehrte Angehörige und gesetzlich bestellte Betreuer,

seit dem 11. Mai 2020 sind bereits 450 beschäftigte Mitarbeiter in unsere Werkstätten zurückgekehrt und kommen jeden Morgen wie gewohnt zur Arbeit. Zu Beginn kamen jedoch viele beschäftigte Mitarbeiter mit Fragen und Sorgen:

Wie funktioniert das in der Werkstatt mit den neuen Hygiene- und Abstandsregeln?

Wer erklärt mir die neuen Abläufe bei der Ankunft oder beim Mittagessen?

Werde ich mich wohlfühlen? Wer hilft mir?

Inzwischen sind 14 Tage vergangen und wir können ganz deutlich sagen, dass sich die neuen Abläufe bei der Ankunft, beim Arbeiten, in den Pausen und beim Essen gut eingespielt haben.

Ja richtig – es hat sich vieles verändert und alle mussten erst lernen, die neuen Hygiene- und Abstandsregeln sowie die veränderten Abläufe in der Werkstatt zu verstehen und einzuhalten. Alle Gruppenleiter helfen dabei direkt ab der Ankunft morgens an der Werkstatt und erklären auch, wenn mal etwas vergessen wird.

Von Tag zu Tag kehren jetzt nach und nach weitere beschäftigte Mitarbeiter in die Werkstatt zurück. Da das Ministerium und die Kostenträger jedoch erwarten, dass bis Mitte Juni alle Beschäftigten wieder ihrer Arbeit nachgehen und in der Werkstatt betreut werden, müssen wir Ihnen auch mitteilen, dass das Prinzip der „Freiwilligkeit“ ab sofort nicht mehr gilt. Es ist ja auch nicht mehr notwendig, da sich mittlerweile alles gut eingespielt hat. Aber, nach wie vor gilt, kommen Sie bitte erst wieder in die Werkstatt, wenn ein Sozialer Dienst mit Ihnen Ihre Rückkehr telefonisch besprochen hat.

Wenn Sie allerdings aufgrund Ihrer gesundheitlichen Situation einer sogenannten Risikogruppe angehören, also zum Beispiel ein geschwächtes Immunsystem haben, eine Erkrankung der Leber bzw. Niere, eine Krebserkrankung, eine Erkrankung der Atemwege, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung oder eine nicht gut eingestellte Diabetes, sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt überlegen, ob Sie in die Werkstatt zurückkehren können. Bitte weisen Sie Ihren Arzt auch darauf hin, dass natürlich in den Werkstätten auch die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden und überwiegend eine Mund-Nasen-Abdeckung getragen wird. Wenn Sie aus diesen Gründen im Augenblick nicht in die Werkstatt zurückkehren können, müssen Sie uns jedoch eine entsprechende ärztliche Bescheinigung vorlegen. 

Einige Dinge sind bereits jetzt wichtig für Sie zu wissen:

  • Sowohl für die An- und Abreise zur Werkstatt als auch für die meiste Zeit in der Werkstatt gilt eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Diese Masken werden Ihnen von den CWN gestellt, können 2 – 3 Mal pro Tag gewechselt werden und werden auch in der Werkstatt für Sie gewaschen. Wenn dies für Sie aus krankheits- oder behinderungsbedingten Gründen schwierig sein könnte, sprechen Sie bitte vorher einen Sozialen Dienst an.
  • Ganz wichtig ist die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln. Über diese werden unsere Gruppenleiter Sie immer wieder informieren und unterstützen, aber auch deren Einhaltung kontrollieren.
  • Niemand darf in die Werkstatt kommen, der einen fiebrigen grippalen Infekt hat oder Kontakt zu einer Person, die mit dem Corona-Virus infiziert ist.

Wir sind froh, dass die Werkstätten wieder geöffnet wurden und sich seit dem Neustart alles bereits recht gut eingespielt hat. Damit alle gleichermaßen informiert sind, erhalten diesen Brief auch alle beschäftigten Mitarbeiter, die bereits wieder in der Werkstatt arbeiten und betreut werden.

Wenn Sie Fragen zu diesem Brief haben, rufen Sie bitte die Sozialen Dienste an!

Wir freuen uns auf Sie und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

Ihre CWWN-Geschäftsführung

gez. W. Teschner                                          gez. A. Lattenkamp

 

Informationen für die Wohneinrichtungen

Moers, 19.05.2020

Liebe Angehörige und gesetzlich bestellte Betreuer, 

wie Sie aus der öffentlichen Diskussion mitbekommen haben, werden durch die Politik und Behörden in allen Bereichen derzeit Einschränkungen gelockert oder aufgehoben, die erlassen wurden, um die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus zu vermindern. Dies betrifft auch die Bewohner unserer Besonderen Wohnformen (Wohneinrichtungen).

Das zuständige Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW hat am 15.05.2020 eine neue, verbindliche Allgemeinverfügung erlassen, die uns am Montag, 18.05.2020 erreichte. Über diese Lockerungen und Veränderungen möchten wir Sie gerne ausführlich informieren:

Besuche in den Besonderen Wohnformen

Hier ändert sich wenig, und Sie sind -wie bereits seit dem 10.05.2020- weiterhin nach telefonischer Terminabsprache, herzlich willkommen. Sie dürfen zukünftig auf den Schutzkittel verzichten, alle anderen Schutzmaßnahmen (Maske, Desinfektion, Abstandsregeln usw.) bleiben jedoch bestehen. 

Neu ist, dass Sie die Wohnform mit Ihrem Angehörigen/Betreuten verlassen dürfen. Dabei müssen Sie sich jedoch vorher schriftlich verpflichten, dass der Bewohner und Sie keine körperlichen Kontakte, wie Umarmungen oder Hände schütteln miteinander haben, dass der Mindestabstand auch zu anderen Personen eingehalten wird, eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird und die Hygieneregeln eingehalten werden.

Wochenendbesuche

Bewohner können auch wieder über Nacht zu Ihnen zu Besuch kommen. Hier übernehmen Sie die Verantwortung dafür, dass die allgemeinen Regelungen der Kontaktbeschränkung, die für uns alle gelten, auch vom Bewohner eingehalten werden:

  • Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit tragen
  • 1,50 m-Abstandsregelung einhalten
  • allgemeine Hygieneregeln beachten
  • Kontakte nur zu in Ihrem Haushalt lebenden Personen und Verwandten in gerader Linie sowie Geschwister bestehen dürfen

Beim Abholen bekommen Sie ein Formular, in das Sie die Kontaktpersonen des Wochenendbesuches auflisten müssen, damit im Falle einer Infektion alle benachrichtigt werden können. Sollten während des Aufenthaltes bei Ihnen oder dem Bewohner Symptome, wie Fieber, Schnupfen, Husten oder ähnliches auftreten, so nehmen Sie bitte umgehend mit den Mitarbeitern der Einrichtung Kontakt auf, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Bitte besprechen Sie mit den Mitarbeitern der Gruppe, wann Sie den Bewohner abholen und wann Sie ihn zurückbringen, damit es nicht zu Kontaktansammlungen in den Besonderen Wohnformen kommt. Hier ist auf jeden Fall eine vorherige telefonische Absprache notwendig.

Rückkehrer aus längerfristigen Urlauben

Bewohner, die länger als 3 - 4 Tage außerhalb der Wohneinrichtung waren, können mit einem negativen Testergebnis sowie einer Bescheinigung eines Arztes, dass es keine Anhaltspunkte für eine Infektion mit Coronaviren gibt, wieder in die Wohneinrichtung zurückkommen und brauchen nicht mehr in Quarantäne, solange es keine entsprechenden Symptome gibt.

Diese Lockerungen und Veränderungen freuen uns für unsere Bewohner und für Sie sehr, da wir wissen, wie wichtig der Kontakt zu Angehörigen, Freunden und gesetzlichen Betreuern ist. Auf der anderen Seite erfüllen sie uns auch mit großer Sorge. So ist es uns durch die Einhaltung der Hygienevorgaben und Kontaktbeschränkungen gelungen, dass wir bis zum heutigen Tag keinen Corona-Erkrankten in unseren Wohneinrichtungen haben.

Dabei haben uns sehr viele Angehörige und gesetzlich bestellte Betreuer unterstützt, indem sie bewusst bisher auf Besuche verzichtet und den Kontakt zu den Bewohnern per Telefon, Skype oder WhatsApp gehalten haben, um dadurch das Risiko einer Infizierung in den Besonderen Wohnformen gering zu halten. Dafür sind wir sehr dankbar.

Jetzt freuen wir uns gemeinsam mit den Bewohnern und Ihnen, dass vom zu ständigen Ministerium grundsätzlich weitere Möglichkeiten des Kontaktes eingeräumt werden. Wir bitten Sie jedoch um einen sehr verantwortungsbewussten Umgang damit, um Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren und bei Besuchen außerhalb der Wohneinrichtung darauf zu achten, dass es nicht zu weiteren Kontakten kommt sowie die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. Das ist natürlich nicht einfach.

Bitte sind Sie besonders sorgfältig bei der Beurteilung von krankheitsbedingten Symptomen Ihrerseits und kommen Sie nur zu einem Besuch, Spaziergang oder zum Abholen des Bewohners, wenn Sie sich wirklich gesund fühlen.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen, Unsicherheiten an die Leitung der Besonderen Wohnform. 

Beim Lesen dieses Briefes ist Ihnen wahrscheinlich die unterschiedliche Intensität von Schutzmaßnahmen aufgefallen, die wir im Gegensatz zu den allgemeinen Regeln bei einem Besuch außerhalb der Einrichtungen beachten müssen. Diese können wir uns auch nicht erklären, sie sind aber genauso in den Verordnungen beschrieben und müssen daher eingehalten werden.

In der Hoffnung, dass wir alle gesund durch diese Krise kommen und es zu keinen Infizierungen von Bewohnern kommen wird, aber auch in der Freude, dass es nun wieder vorsichtige Möglichkeiten des Kontaktes zwischen den Bewohnern und Ihnen als Angehörige gibt, verbleiben wir 

mit freundlichen Grüßen

gez.Wolfram Teschner                 gez. Barbara Telgen                     

Geschäftsführung                         Bereichsleitung                      

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